Historisches China mit Lhasa und
Jiangnan
- Mit der Tibetbahn von Lhasa nach Nanjing
17 Tage ab/bis Deutschland
Beijing - Luoyang - Shaolin Kloster - Xian - Lhasa - Nanjing -
Yangzhou - Suzhou - Shanghai

Diese 17-tägige Reise verknüpft auf sinnvolle Weise mit einer
bestens geplanten Route die wichtigsten kulturhistorischen
Sehenswürdigkeiten Chinas, die heilige Stadt Lhasa, die
sensationelle Bahnfahrt mit der weltweit am höchsten gelegenen
Qinghai-Tibet-Eisenbahn und Jiangnan - die Gebiete südlich des
Unterlaufes des Yangzi-Flusses (Changjiang).
Nachdem Sie die Höhepunkte Beijings mit der Großen Mauer, dem
Kaiser- und dem Sommerpalast sowie dem Himmelstempel kennengelernt
haben, beginnt die Route mit Stationen des historischen China: Das
weltberühmte Shaolin-Kloster, die beeindruckende Grottenkunst von
Luoyang und natürlich die Terrakotta-Armee in Xian. In Lhasa - der
Hauptstadt der autonomen Region Tibets - erwartet Sie ein Feuerwerk
von Eindrücken: Sie besichtigen den Potala-Palast, den Jokhang
Tempel, die Parkanlage Norbulingka und die Klöster Drepung und Sera.
Nach einigen Tagen haben Sie sich an die Höhenlage Tibets gewöhnt,
nun bietet die knapp 2-tägige Bahnfahrt mit der Qinghai-Tibet-Bahn
nach Nanjing erst einmal Gelegenheit zur Erholung an. Der modern
ausgestattete Zug ist klimatisiert und besitzt Waschräume und
Toiletten mit fließendem Wasser. Während der Bahnfahrt ziehen an
Ihrem Schlafwagen grandiose Landschaften vorbei. Das Besondere ist
die 1.956 km lange Bahnstrecke von Lhasa nach Xining, die als
höchste Bahnstrecke der Welt auf dem Tibet-Qinghai-Plateau über mehr
als 5.000 Meter hohe Pässe führt. In Jiangnan besuchen Sie die
Altkaiserstadt Nanjing, die berühmten Gartenstädte Yangzhou und
Suzhou, und zum guter letzt Shanghai - die Megametropole Chinas.
Wichtiger Hinweis: Wegen der Höhenlage Qinghais und Tibets teilweise
anstrengend und gute körperliche Verfassung notwendig. Bitte
konsultieren Sie unbedingt Ihren Hausarzt zur Bestätigung Ihrer
Höhentauglichkeit.
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Termine und Preise:
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Reise-Code |
Termine
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Reisepreis pro Person
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Zuschlag für
Einzelzimmer: |
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HL210310 |
21.03.10 -
06.04.10 |
€ 2.560,- |
€ 390,- |
Buchungsanfrage |
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HL040410 |
04.04.10 -
20.04.10 |
€ 2.560,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
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HL160510 |
16.05.10 -
01.06.10 |
€ 2.560,- |
€ 390,- |
Buchungsanfrage |
| HL110710 |
11.07.10 -
27.07.10 |
€ 2.699,- |
€ 390,- |
Buchungsanfrage |
| HL220810 |
22.08.10 -
07.09.10 |
€ 2.699,- |
€ 390,- |
Buchungsanfrage |
| HL171010 |
17.10.10 - 02.11.10 |
€ 2.699,- |
€ 390,- |
Buchungsanfrage |
Gruppengroße:
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 16 Personen
Reiseverlauf:
01. Tag Hinflug Frankfurt/Main - Beijing
Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt/Main. Bitte nutzen Sie
unser kostenfreies Rail&Fly Ticket mit Zügen der Deutschen Bahn AG
ab beliebigem Bahnhof in Deutschland zum Flughafen Frankfurt. Abends
Linienflug mit Air China von Frankfurt nonstop nach Beijing
(Flugzeit ca. 9,5 Std.).
02. Tag Ankunft in Beijing M
Morgens heißen wir Sie herzlich willkommen in Beijing. Der Name
bedeutet "Nördliche Hauptstadt". Für viele ausländische Besucher ist
Beijing bis heute das Tor zu China und erste Station einer Reise
durch das Reich der Mitte. Denn Beijing ist mehr als nur die
Hauptstadt eines Riesenreiches. Sie ist vielmehr das Bindeglied
zwischen einer Vergangenheit, die zahlreiche Superlative wie
Prunkpaläste, gigantische Tempel und historische Zeugnisse
hinterließ, und einer Zukunft, die im Zuge der Modernisierung mehr
und mehr Gestalt annimmt. Am Nachmittag besuchen Sie den im Jahr
1420 erbauten Himmelstempel (Tiantan). Ein herrliches
architektonisches Beispiel aus der Ming-Zeit und eines der
Wahrzeichen von Beijing. Der Himmelstempel diente den Ming- und
Qing-Kaisern als Gebets- und Ernte-Opferstätte und ist der größte
und bedeutendste aller kaiserlichen Tempel Chinas. 2N im 4*Howard
Johnson Paragon Hotel
03. Tag Beijing F/M
Nach dem Frühstück Fahrt zur Großen Mauer bei Mutianyu (ca. 70 km
nordöstlich von Beijing). Der hiesige, 1368 erbaute und 1983
restaurierte Abschnitt der Großen Mauer ist besonders attraktiv: Mit
seinen zahlreichen Wachtürmen erstreckt sich die Große Mauer
malerisch entlang eines Hügelkamms in grüner, sanft gewellter
Landschaft. Die Große Mauer wurde als Verteidigungslinie gegen
Angriffe kriegerischer Steppenvölker aus dem Norden erbaut und im
Laufe der Zeit ständig erweitert und verstärkt, wobei die
Pass-Stellen mit Kasernen, Wachtürmen und Lagerräumen
festungsähnlich ausgebaut wurden. Rückfahrt nach Beijing. Hier
bummeln Sie auf dem Gelände des Olympiaparks, um die neuen
architektonischen Wahrzeichen Beijings zu bestaunen. Der Olympiapark
liegt genau auf der alten zeremoniellen Nord-Süd-Achse mit der
Verbotenen Stadt und dem Mausoleum des Vorsitzenden Mao. Das
Nationalstadion ist der spektakulärste Bau auf dem Olympiapark ca.
10 km nördlich der Verbotenen Stadt, dem Herzstück der Sommerspiele
2008. Entworfen wurde es von den Schweizer Architekten Jacques
Herzog und Pierre des Meuron, von denen auch die Münchner Allianz
Arena stammt. Mit seinem äußeren Erscheinungsbild - ein Geflecht aus
verwobenen Stahlträgern mit dem Loch in der Mitte - sieht es aus wie
ein Vogelnest, so wird es auch im Volksmund genannt. Das
Nationalstadion ist eine architektonische Sensation, deren scheinbar
einfache und chaotische Grundstruktur sich zu einem harmonischen
Ganzen fügt. Die olympische Schwimmhalle mit ihrer poppigen
Blasenfassade wird "Wasserwürfel" genannt. Das kreisförmige
Nationalstadion und die viereckige Schwimmhalle befinden sich gleich
neben einander und bilden einen starken optischen Kontrast, welcher
den Traditionen der chinesischen Kultur entspricht: Der Himmel ist
rund und die Erde ist eckig. Das passt auch zur ältesten Idee der
chinesischen Philosophie von Yin und Yang - die beiden
futuristischen Bauwerke bilden eine harmonische Ganzheit. Moderne
und Tradition - die chinesische Version von "Laptop und Lederhose".
04. Tag Zug Beijing - Luoyang F/M
Sie lernen heute den als "Verbotene Stadt" bekannten Beijinger
Kaiserpalast (Gugong oder früh. Zijincheng), den Platz des
himmlischen Friedens (Tiananmen-Guangchang) sowie den Sommerpalast
(Yiheyuan) kennen. Der Kaiserpalast war im chinesischen Denken der
wichtigste Ort der Erde. Das Schriftzeichen "zhong" für "Mitte"
besteht aus einem Rechteck und einem Strich von oben nach unten
durch dieses Rechteck. Genau diese Struktur bildet den Grundriss der
Hauptstadt: Der Palast im Zentrum symbolisiert die Erde. Als Reich
der Mitte sah sich China als Zentrum der Welt. Die Mitte dieser Welt
war die Hauptstadt Beijing und in deren Mitte wiederum lag der
Palast des Kaisers. Er vertrat den Himmel auf der Erde und es oblag
ihm, die kosmische Harmonie zu bewahren, denn er galt als Sohn des
Himmels. Die Verbotene Stadt ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit
Chinas. Das 720.000 qm große Gelände liegt im Herzen Beijings. Es
ist der größte je in China erbaute Palast, der als irdisches
Spiegelbild der im Kosmos herrschenden Ordnung angesehen und
gestaltet wurde, das Zentrum des Universums. Der gottgleiche
Anspruch manifestiert sich in jedem architektonischen Detail der
gesamten Anlage. Insgesamt 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien
residierten hier von 1421 bis 1911 in den mehr als 9.000 Räumen des
Palasts, geschützt von zehn Meter hohen Mauern und 52 Meter breiten
Gräben. Nachmittags besichtigen Sie den Sommerpalast (Yiheyuan), die
einstige kaiserliche Parkanlage und Meisterstück der chinesischen
Gartenbaukunst. Er zählt mit seinem Marmorboot zum UNESCO
Weltkulturerbe. Die Anlage verfügt über 290 Hektar, sie ist eine
beeindruckende Kombination aus zahlreichen Pavillions, Türmen, dem
riesigen Kunming-See (Kunminghu) und dem Berg des langen Lebens
(Wanshoushan). Die kaiserliche Familie nutzte dieses Schmuckstück
einst als Sommersitz. Abends Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach
Luoyang (K269 2142/0651+1, soft sleeper, 4-Bett-Abteil, 9.09 Std.,
813 km). 1N im Zug
05. Tag Luoyang F/M
Morgens um 06.51 Uhr Ankunft in Luoyang und Transfer zum Hotel. Nach
kurzer Erfrischung und Frühstück im Hotel Ausflug zum Shaolin
Kloster mit dem Pagodenwald. Das 495 erbaute Shaolin Kloster am Fuße
des heiligen Berges Songshan, unweit des Gelben Flusses, ist die
Geburtsstätte des Chan Buddhismus (jap. Zen, kor. Son, viet. Thien),
den der indische Mönch Bodhidharma (Damo) zu Beginn des 6.
Jahrhunderts begründete. Im Shaolin Kloster lehrte er die
Verschmelzung von Körper und Geist durch Meditation. Um die Mönche
körperlich zu kräftigen und auf längere Meditation vorzubereiten,
imitierten Bodhidharmas Schüler die natürlichen Bewegungen von
Vögeln und anderen Tieren. Es entwickelte sich über die Jahrhunderte
eine Reihe von Übungen, die dem Körper Kraft und Beweglichkeit
verleihen sollten. Das Shaolin-Boxen (Shaolin Yuan) als Kampfroutine
war geboren, welches in der berühmten Kampfsport-Schule von Shaolin
gelehrt wird. Die Tausend-Buddha-Halle im Hauptgebäude schmückt ein
300 qm großes Wandgemälde auf dem 500 Luoshans dem Vairocana
huldigen. Einige hundert Meter westlich des Klosters beginnt der
Pagodenwald, in dem dicht gedrängt über 220 Grabpagoden aufgestellt
sind. Nachmittags Besuch der Longmen-Grotten. Die Longmen Grotten,
die mit den Yungang Höhlen von Datong und den Mogao Höhlen von
Dunhuang zu den wichtigsten buddhistischen Höhlentempeln Chinas
gehören, erstrecken sich über 1 km an den Ufern des Yinhe-Flusses und
den Hängen des 12 km südlich der Stadt gelegenen Longmenshan-Berges.
Über einen Zeitraum von 400 Jahren wurden hier immer neue Figuren
aus dem Sandstein gehauen. Rückfahrt nach Luoyang. 1N im 4*Jing'an
Peony Plaza Hotel
06. Tag Zug Luoyang - Xian F
Morgens fahren Sie mit dem Zug durch die Lösslandschaft von Luoyang
nach Xian, der alten chinesischen Kaiserstadt namens Chang'an und
heutigen Provinz-Hauptstadt von Shaanxi (soft seat, 387 km). Von
ihrer strategischen Lage am Beginn der antiken Seidenstraße zeugt
heute noch das moslemische Viertel. Sie bummeln durch seine Gassen
und besuchen die aus der Ming-Zeit stammende, größte und am besten
erhaltene Moschee in China. Die Moschee ist ein einzigartiger
Baukomplex, dessen Architektur eine Verschmelzung des
klassisch-orientalischen Baustils eines islamischen Gotteshauses mit
dem traditionellen Baustil der Han-Nationalität aufweist. 2N im
4*Grand New World Hotel
07. Tag Xian F/M
Hauptanziehungspunkt Xians ist die berühmte Terrakotta-Armee des
ersten Kaisers von China Qin Shihuangdi (reg. 221-210 v.Chr.). Ihm
gelang es, China zum ersten Mal zu einigen. Indem er sich zum
Weltherrscher über das vorher zersplitterte Land ernannte, führte er
das Land in eine neue Epoche der Integration. Zeitlebens war Qin
Shihuangdi auf der Suche nach Unsterblichkeit, und so sollte diese
unterirdische Armee ihn in der jenseitigen Welt beschützen. Die
Wächter seines Grabs bieten uns heute einen der großartigsten
Einblicke in die Welt des alten China. Die Tonfiguren sind exakte
Nachbildungen der riesigen Armee, mit der Qin Shihuangdi die
Nachbarstaaten unterworfen hatte. Die Detailintensität ist
beeindruckend, jede Figur ist realistisch in Lebensgröße, mit
Frisur, Kleidung und Rüstung wiedergegeben, selbst der
Gesichtsausdruck ist individuell. Die in Schlachtordnung formierten
Soldaten sind aufbruchbereit, sie sollten auch noch in der Unterwelt
den Befehlen des Herrschers gehorchen. Außerdem sehen Sie noch die
Große-Wildgans-Pagode (Dayanta) die der Kaiser Li Zhi im Jahr 650 n.
Chr. errichten ließ. Am Schluss besichtigen Sie die 12 m hohe
Stadtmauer von Xian und den imposanten Glockenturm. Ein Spaziergang
auf der restaurierten Stadtmauer vermittelt den Überblick über die
Stadt mit ihrer schachbrettartigen Anlage.
08. Tag Flug Xian - Lhasa F
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Lhasa, der Hauptstadt
der autonomen Region Tibets (3.650 m). Nach der Ankunft am Gonggar
Flughafen Transfer nach Lhasa (100 km). Die restliche Zeit des Tages
steht Ihnen zum Ausruhen/Akklimatisation zur freien Verfügung. 3N im
3*Thangka Hotel
09. Tag Lhasa F/M
Willkommen in Lhasa, einer Stadt, die eine enorme Anziehungskraft
auf den Westen hat. Ganztägige Besichtigungen in Lhasa, der heiligen
Stadt und dem spirituellen Zentrum der tibetischen Welt: Vormittags
besichtigen Sie den Potala-Palast und nachmittags den
Jokhang-Tempel. Der Potala Palast, der sich auf dem Roten Berg von
Lhasa befindet, ist 3.700 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist der
grandioseste Bau im tibetischen Gebiet und Wahrzeichen der
Hauptstadt Tibets. Ursprünglich wurde der Palast vom tibetischen
König Songtsan Gampo (617-650) im 7. Jahrhundert gebaut, um die
Prinzessin Wencheng der Tang-Dynastie zu heiraten. Der heutige
Potala entstand im 17. Jahrhundert. In den vergangenen 1.300 Jahren
hatten 9 tibetische Könige und 10 Dalai Lamas hier gelebt. Die
ehemalige Winterresidenz der Dalai Lamas beherrscht das Stadtbild.
Der labyrinthartige Jokhang-Tempel (Dazhaosi) wurde im Jahr 647
erbaut. Der heiligste Tempel in Tibet ist eines der ältesten Gebäude
in Lhasa und das Ziel unzähliger Pilger. Von den goldenen Dächern
des Jokhang-Tempels bieten sich grandiose Ausblicke, auch solche,
die in das geheimnisvolle Reich des tibetischen Buddhismus führen.
Anschließend Bummel auf dem Barkhor, ein heiliger Umwandlungsweg,
der Jokhang umgibt.
10. Tag Lhasa F/M
Vormittags besuchen Sie das Drepung Kloster, 8 km nordwestlich von
Lhasa. Drepung bedeutet "Reishaufen" nach einem Kloster in Indien
und war das Zentrum der Gelbmützensekte (Gelupka-Sekte).
Anschließend besichtigen Sie Norbulingka: Die 40 Hektar große
"Juwel-Parkanlage" diente von der Mitte des 18. Jhts. als
Sommerresidenz der Dalai Lamas. Nachmittags fahren Sie zum Kloster
Sera. Der Wildrosenhof, Sera, zählt auch zu einem der sechs
Meister-Klöster der Gelugpa Sekte. Sie haben Gelegenheit, Debatten
der Lamas zu erleben. Öffentliche religiöse Debatten gehören zur
Ausbildung der Mönche.
11. Tag Zug Lhasa – Nanjing F
Morgens Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach Nanjing (T166
1000/0830+2, 4.070 km, 46.30 Std., soft sleeper, 4-Bett-Abteil). In
46 und halb Stunden fahren Sie über Naqu, Golmud, Xining, Langzhou,
Xian, Zhengzhou und Xuzhou nach Nanjing. Das Besondere ist die 1.956
km lange Bahnstrecke von Lhasa nach Xining, die als höchste
Bahnstrecke der Welt gilt. Freuen Sie sich auf eine grandiose,
scheinbar endlose Landschaftsgallerie mit schneebedeckten Bergen,
unzähligen Flüssen und Schluchten, Hochgebirgsseen und endlosen
Steppen. Immer wieder sehen Sie Herden von Yaks, Schafen, Pferden
und Wildtieren sowie Vögeln, mit etwas Glück auch die Herden von
tibetischen Antilopen- und Wildeseln oder mongolischen Gazellen, die
überwiegend in den Steppen des Qinghai-Tibet-Hochlands auf einer
Höhe von 3.500 bis 5.000 m leben. Sie haben Zeit sich zu entspannen,
zurückzulehnen und zu genießen. Während der Bahnfahrt ziehen am
großen Fenster Ihres komfortablen Schlafwagens grandiose
Landschaften vorbei. Der modern ausgestattete Zug ist klimatisiert
und besitzt Waschräume und Toiletten mit fließendem Wasser. Sie
haben einen Schlafplatz im "Soft Sleeper", ein komfortables
Vier-Bett-Abteil (zwei Doppelstockbetten) mit regelbarer
Sauerstoffdüse und Leselampe an einem Bettende. Dazu eine Kanne mit
heißem Wasser, Kopfkissen, Bettwäsche, zentraler Tisch, Kabinentür
und Fenster. Vielleicht lassen Sie sich in Bordrestaurant und Bar
verwöhnen? 2N im Zug (Im Zug kann man keine Mahlzeit buchen. Man
kann aber selbst im Speisewagen das Essen bestellen.)
12. Tag Im Zug
13. Tag Nanjing F/M
Morgens um 08.30 Uhr kommen Sie in Nanjing, der attraktiven
Hauptstadt der Küstenprovinz Jiangsu, an. Die ostchinesische
Metropole ist als "Hauptstadt der zehn Dynastien" bekannt.
Vormittags fahren Sie zu den Purpurgoldbergen im Osten der Stadt
(Zijinshan). Hier liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Nanjings. Sie besichtigen den Zhongshan Ling, das Mausoleum von Dr.
Sun Yatsen (1866–1925), dem Gründervater der Chinesischen Republik.
Er wird sowohl in der Republik China (Taiwan) als auch in der
Volksrepublik China als Nationalheld verehrt. Nach seinem Tod im
März 1925 wurde er in Nanjing beigesetzt und sein Mausoleum zählt
heute zu den beliebtesten Reisezielen der Chinesen. Weiter geht es
zur Grabanlage (Mingxiaoling) des ersten Kaisers der Ming-Dynastie
Zhu Yuanzhang (1638-1698), der 1368 Nanjing zur Hauptstadt Chinas
erhob. Der Seelenweg mit den Marmorfiguren führt Sie direkt zum Grab
hinauf. Nachmittags Bummel in der Altstadt Fuzimiao. Der
Konfuziustempel (Fuzimiao) liegt am Nordufer des Qinhuai Flusses und
der im alten chinesischen Stil erhaltenen Einkaufsstraßen im
Umkreis. Ursprünglich in Jahr 1034 als Ehren- und Gebetsstätte des
Konfuzius in der Song-Dynastie (960-1279) errichtet, wurde der
Tempel im Laufe der Geschichte mehrmals zu einer Schule erweitert.
Die kleinen Gebäude zu beiden Seiten des Tempels, die heute als
Geschäfte für Touristen dienen, waren ursprünglich Räume für die
individuellen Studien der Schüler des Konfuzianismus. Hier ist ein
beliebter Treffpunkt der älteren Nanjinger, die Karten spielen,
musizieren und Geschichten erzählen. 2N im 4*Ramada Plaza Hotel
14. Tag Nanjing – Yangzhou – Nanjing F/M
Ausflug nach Yangzhou (70 km), das für seine malerischen
Wasserstraßen, Brücken, Parks und Gärten bekannt ist. Sie
besichtigen den "Schmalen Westsee" (Shouxihu), das Damingci Kloster
und dem Geyuan Garten. Im Vergleich zu Großstädten wie Shanghai und
Nanjing ist Yangzhou eine kleine Stadt, doch die Millionenstadt
Yangzhou inmitten des fruchtbaren Yangzi-Delta hat eine lange
Geschichte von über 2.490 Jahren. Dank ihrer idealen Lage an der
Kreuzung des Yangzi-Flusses und des Kaiserkanals war Yangzhou in
Altchina ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt, eine wohlhabende
Handelsstadt, "Heimat von Reis und Fisch" (chin. Yumi Zhi Xiang) und
bedeutsame Kulturhochburg. In ihrer Blütezeit zog sie zahlreiche
berühmte Dichter und Künstler magnetisch an, diese ließen sich dort
inspirieren. Marcopolo verbrachte hier mehrere Jahre während der
Yuan-Dynastie (1279-1368). Ihre Hauptattraktion heute ist die
malerische Parkanlage "Schmaler Westsee" (Shouxihu) aus der
Tang-Zeit (618-907). Der Name gleicht Hangzhous berühmtem Westsee
und man meint, es habe in Yangzhou nur zu einer Sparversion
gereicht. Das ist keineswegs der Fall! Diese Parkanlage ist eine
sehr sehenswerte Attraktion. Ursprünglich nur ein Teil des
Wassergrabens, der die Stadtmauer umzog, wurde er später erweitert.
Heute umfließen die Wasserflächen Inselchen und die grünen Ufer
zieren schattige Pavillons, Promenaden und Lustschlösschen. Fünf
Kilometer lang ist der See heute und die ganze Parkanlage umfasst
über 100 Hektar. Die nächste Attraktion ist der Ge Garten (Geyuan),
der ursprünglich ein Garten eines Salzgeschäftsmanns aus der
Qing-Dynastie war. Außerhalb Chinas ist Yangzhou in Japan sehr
bekannt und geachtet. Der frühere Begründer des japanischen
buddhistischen Glaubens namens Jianzhen (688-763), ist ein Mönch aus
dem Daming Si, einem buddhistischen Kloster auf einem Hügel in einem
Vorort im Nordwesten der Stadt. Man sieht den japanischen Einfluss
an drei großen Pagoden, die ein Geschenk aus Japan sind und den
Baustil japanischer Pagoden widerspiegeln. Der Name Daming Si heißt
Tempel der großen Erleuchtung. Das Kloster gilt als Brücke zwischen
China und Japan.
15. Tag Zug Nanjing – Suzhou, Fahrt Suzhou - Shanghai F/M
Morgens Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach Suzhou (D5413 0908/1057,
soft seat), dem Venedig des Ostens. Wann immer von den zauberhaften
chinesischen Gärten geschwärmt wird, meint man in erster Linie
Suzhou. Seine klassischen Gartenanlagen sind legendär und
UNESCO-Welt-Kulturerbe seit 1997. Die über 2.500 Jahre alte Stadt
ist gleichsam zum Synonym für die berühmte Landschaftsarchitektur
Chinas geworden. Sie besichtigen den Zhuozheng Yuan (Garten der
Anspruchslosen Amtsperson). Nachmittags unternehmen Sie eine
Schifffahrt auf dem Kaiserkanal. Mit den Bauarbeiten wurde bereits
im Jahr 605 n.Chr. begonnen. Der Kanal ist 1.610 Kilometer lang und
verbindet Beijing mit Hangzhou. In der Heimat der Seide sollte der
Besuch einer Seidenfabrik natürlich nicht fehlen. Anschließend Fahrt
nach Shanghai, der Hafenmetropole am Ostchinesischen Meer. 2N im
3*Jiulong Hotel
16. Tag Shanghai F/M
Nach dem Frühstück starten Sie Ihr ganztägiges Programm. Zuerst
besichtigen Sie den berühmten Yu-Garten (Yuyuan). Von dort erkunden
Sie das zauberhafte Altstadt-Viertel. Sie tauchen ein mit allen
Sinnen in die Welt der fernöstlichen Mentalität: Der
unverwechselbare Flair der Altstadt mit ihren winzigen Gässchen,
Garküchen und kleinen Geschäften ist überall zu spüren. Danach
bringt Sie Ihr Fahrer zum Volksplatz, wo Sie im pfiffigen
Ausstellungszentrum für Stadtentwicklung einen Eindruck von
Shanghais rasanter Entwicklung bekommen. Nachmittags unternehmen Sie
einen Spaziergang auf dem "Bund", der Uferpromenade am Hafen von
Shanghai. Die Aussicht auf die von Wolkenkratzern geprägte skyline
sowie die alten Prachtbauten in europäischem Stil ist beeindruckend.
Anschließend fahren Sie zum Fernsehturm "Glänzende Perle des
Orients". Der Sendeturm ist mit einer Höhe von 468 m der
zweithöchste Sendeturm in Asien und der vierthöchste der Welt. Die
kugelförmige Aussichtsetage in 263 m Höhe hat einen Durchmesser von
45 m und ist der optimale Ort zum Überblicken der ganzen Stadt.
Genießen Sie den fantastischen Blick auf die Skyline Shanghais.
17. Tag Rückflug Shanghai – Frankfurt/Main F
Morgens Fahrt mit dem Transrapid zum Flughafen. Rückflug mit Air
China mit Ankunft in Frankfurt am selben Nachmittag (Flugzeit ca.
11,5 Std.). Gegebenenfalls Weiterreise mit Ihrem gebuchten
Verkehrsmittel zurück zum Ausgangsort.
Ende der Reise.
Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
1) Linienflug mit Air China von Frankfurt/Main nach Beijing und
zurück von Shanghai, nonstop, economy class, inklusive 30 kg
Freigepäck, Boardverpflegung sowie die Flughafengebühren in
Deutschland/China. Auf Wunsch und nur Buchung bei der Reiseanmeldung
ohne Aufpreis möglich: Rail&Fly mit der deutschen Bahn von allen
deutschen Bahnhöfen bis Frankfurt und zurück in der 2. Klasse
einschließlich der EC-/ICE-Zuschläge.
2) 15N in Hotels/in Nachtzügen entsprechenden Standards (Landeskat.)
oder gleichwertig lt. Reiseverlauf (N = Übernachtung):
- 7N in 4-Sterne-Hotels, Doppelzimmer mit Bad od. Dusche und WC;
- 5N in 3-Sterne-Hotels, Doppelzimmer mit Bad od. Dusche und WC;
- 3N in Nachtzügen in der 1. Klasse, soft sleeper, 4-Bett-Abteil
(zur Belegung bis 4 Personen).
3) Verpflegung wie im Reiseverlauf ausdrücklich beschrieben: F =
Frühstück, M = Mittagessen.
4) Alle innerchinesischen Linienflüge mit Air China, China Eastern
Airlines oder anderen chinesischen Airlines, economy class, inkl. 20
kg Freigepäck sowie die Flughafengebühren lt. Reiseverlauf: Flug
Xian - Lhasa.
5) Sämtliche Transfers (1x Fahrt mit Transrapid), Ausflüge,
Bootfahrt und Besichtigungen einschließlich Eintrittsgelder lt.
Reiseverlauf.
6) Zugfahrten in der 1. Klasse (soft sleeper oder soft seat) lt.
Reiseverlauf: Beijing - Luoyang - Xian sowie Lhasa - Nanjing -
Suzhou.
7) Örtliche deutschsprachige Reiseführung bei den organisierten
Transfers und Besichtigungen.
8) Offizielle Genehmigung für Reise nach Tibet.
9) Gesetzlicher Sicherungsschein bzw. Insolvenzversicherungsschein.
Folgende Leistungen/Kosten sind nicht im Reisepreis enthalten:
1) Alle nicht im Reiseverlauf bzw. obiger Leistungsbeschreibung
ausdrücklich erwähnten Leistungen.
2) Übliche Trinkgelder und persönliche Ausgaben.
3) Bei freien Zeiten, bzw. Tage zur freien Verfügung sind alle
Besichtigungen, Transfers, Malzeiten und sonstige Kosten auf eigener
Regie und Rechnung zu erfolgen, falls nicht im obigen Reiseverlauf
anderweitig vermerkt.
4) Chinavisum.
5) Reiseversicherungen.
Auf Wunsch sind die nachfolgenden Leistungen bei der Reiseanmeldung
zusätzlich buchbar:
Zubringer-/Anschlussflüge mit Lufthansa von Deutschland oder von
europäischem Ausland nach Frankfurt/M auf Anfrage möglich.
Änderungen von Flügen, Zügen, Hotels und Programmen, Irrtümer und
Auslassungen sind ausdrücklich vorbehalten!
Angebot gilt vorbehaltlich Vakanzen bis
Auftragserteilung/-bestätigung!