Historisches China mit Lhasa, Xining und Lanzhou
- Mit der Tibetbahn von Lhasa nach Xining und von Xining über Land
nach Lanzhou
17 Tage ab/bis Deutschland
Beijing - Luoyang - Shaolin Kloster - Xian - Lhasa - Xining - Koko
Nor See - Xiahe - Tongren - Lanzhou - Beijing

Diese 17-tägige Reise ist ausgesprochen abwechslungsreich:
Nachdem Sie die Höhepunkte Beijings mit der Großen Mauer, dem
Kaiser- und dem Sommerpalast sowie dem Himmelstempel kennengelernt
haben, beginnt die Route mit Stationen des historischen China: Das
weltberühmte Shaolin-Kloster, die beeindruckende Grottenkunst von
Luoyang und natürlich die Terrakotta-Armee in Xian. Weiter geht es
per Flug aufs "Dach der Welt" nach Lhasa, der Hauptstadt der
autonomen Region Tibet. Hier erwartet Sie ein Feuerwerk von
Eindrücken: Sie besichtigen den Potala-Palast, den Jokhang Tempel,
die Parkanlage Norbulingka und die Klöster Drepung und Sera. Im
Anschluss erleben Sie einen Höhepunkt der Reise - die Bahnfahrt von
Lhasa nach Xining auf der höchsten Bahnstrecke der Welt. Nahe Xining
liegt zwischen Feldern und Bergen das Ta'er Kloster, eines der
bedeutendsten Klöster außerhalb Tibets sowie die faszinierende
Szenerie am Koko Nor See mit ihren lunaren Landschaftsformen und
–farben. In der Provinz Qinghai bekommen Sie noch im Einzugsgebiet
des Longwu-Flusses einen intensiven Einblick in die Regong-Kunst mit
ihren berühmten Thangkas (tibetischen Rollbildern), Skulpturen,
Stickereien und Wandmalereien. Hier lernen Sie einen wichtigen
Bestandteil der tibetischen buddhistischen Tradition kennen. Im
Südwesten der Provinz Gansu beeindruckt das Labrang Kloster - eines
der größten Klöster und zugleich eine der berühmtesten
Klosteruniversitäten außerhalb Tibets. Die beeindruckende
Bildhauerkunst und Wandmalerei der buddhistischen Felsgrotten in den
Binglingsi-Höhlentempeln am Gelben Fluss unweit von Lanzhou rundet
diese abwechslungsreiche Reise ab.
Wichtiger Hinweis: Wegen der Höhenlage Qinghais und Tibets teilweise
anstrengend und gute körperliche Verfassung notwendig. Bitte
konsultieren Sie unbedingt Ihren Hausarzt zur Bestätigung Ihrer
Höhentauglichkeit.
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Termine und Preise:
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Reise-Code |
Termine
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Reisepreis pro Person
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Zuschlag für
Einzelzimmer: |
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HL210310 |
21.03.10 -
06.04.10 |
€ 2.699,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
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HL040410 |
04.04.10 -
20.04.10 |
€ 2.699,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
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HL160510 |
16.05.10 -
01.06.10 |
€ 2.699,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
| HL110710 |
11.07.10 -
27.07.10 |
€ 2.899,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
| HL220810 |
22.08.10 -
07.09.10 |
€ 2.899,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
| HL171010 |
17.10.10 - 02.11.10 |
€ 2.899,- |
€ 380,- |
Buchungsanfrage |
Gruppengroße:
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 16 Personen
Reiseverlauf:
01. Tag Hinflug Frankfurt/Main - Beijing
Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt/Main. Bitte nutzen Sie
unser kostenfreies Rail&Fly Ticket mit Zügen der Deutschen Bahn AG
ab beliebigem Bahnhof in Deutschland zum Flughafen Frankfurt. Abends
Linienflug mit Air China von Frankfurt nonstop nach Beijing
(Flugzeit ca. 9,5 Std.).
02. Tag Ankunft in Beijing M
Morgens heißen wir Sie herzlich willkommen in Beijing. Der Name
bedeutet "Nördliche Hauptstadt". Für viele ausländische Besucher ist
Beijing bis heute das Tor zu China und erste Station einer Reise
durch das Reich der Mitte. Denn Beijing ist mehr als nur die
Hauptstadt eines Riesenreiches. Sie ist vielmehr das Bindeglied
zwischen einer Vergangenheit, die zahlreiche Superlative wie
Prunkpaläste, gigantische Tempel und historische Zeugnisse
hinterließ, und einer Zukunft, die im Zuge der Modernisierung mehr
und mehr Gestalt annimmt. Am Nachmittag besuchen Sie den im Jahr
1420 erbauten Himmelstempel (Tiantan). Ein herrliches
architektonisches Beispiel aus der Ming-Zeit und eines der
Wahrzeichen von Beijing. Der Himmelstempel diente den Ming- und
Qing-Kaisern als Gebets- und Ernte-Opferstätte und ist der größte
und bedeutendste aller kaiserlichen Tempel Chinas. 2N im 4*Howard
Johnson Paragon Hotel
03. Tag Beijing F/M
Nach dem Frühstück Fahrt zur Großen Mauer bei Mutianyu (ca. 70 km
nordöstlich von Beijing). Der hiesige, 1368 erbaute und 1983
restaurierte Abschnitt der Großen Mauer ist besonders attraktiv: Mit
seinen zahlreichen Wachtürmen erstreckt sich die Große Mauer
malerisch entlang eines Hügelkamms in grüner, sanft gewellter
Landschaft. Die Große Mauer wurde als Verteidigungslinie gegen
Angriffe kriegerischer Steppenvölker aus dem Norden erbaut und im
Laufe der Zeit ständig erweitert und verstärkt, wobei die
Pass-Stellen mit Kasernen, Wachtürmen und Lagerräumen
festungsähnlich ausgebaut wurden. Rückfahrt nach Beijing. Hier
bummeln Sie auf dem Gelände des Olympiaparks, um die neuen
architektonischen Wahrzeichen Beijings zu bestaunen. Der Olympiapark
liegt genau auf der alten zeremoniellen Nord-Süd-Achse mit der
Verbotenen Stadt und dem Mausoleum des Vorsitzenden Mao. Das
Nationalstadion ist der spektakulärste Bau auf dem Olympiapark ca.
10 km nördlich der Verbotenen Stadt, dem Herzstück der Sommerspiele
2008. Entworfen wurde es von den Schweizer Architekten Jacques
Herzog und Pierre des Meuron, von denen auch die Münchner Allianz
Arena stammt. Mit seinem äußeren Erscheinungsbild - ein Geflecht aus
verwobenen Stahlträgern mit dem Loch in der Mitte - sieht es aus wie
ein Vogelnest, so wird es auch im Volksmund genannt. Das
Nationalstadion ist eine architektonische Sensation, deren scheinbar
einfache und chaotische Grundstruktur sich zu einem harmonischen
Ganzen fügt. Die olympische Schwimmhalle mit ihrer poppigen
Blasenfassade wird "Wasserwürfel" genannt. Das kreisförmige
Nationalstadion und die viereckige Schwimmhalle befinden sich gleich
neben einander und bilden einen starken optischen Kontrast, welcher
den Traditionen der chinesischen Kultur entspricht: Der Himmel ist
rund und die Erde ist eckig. Das passt auch zur ältesten Idee der
chinesischen Philosophie von Yin und Yang - die beiden
futuristischen Bauwerke bilden eine harmonische Ganzheit. Moderne
und Tradition - die chinesische Version von "Laptop und Lederhose".
04. Tag Zug Beijing - Luoyang F/M
Sie lernen heute den als "Verbotene Stadt" bekannten Beijinger
Kaiserpalast (Gugong oder früh. Zijincheng), den Platz des
himmlischen Friedens (Tiananmen-Guangchang) sowie den Sommerpalast
(Yiheyuan) kennen. Der Kaiserpalast war im chinesischen Denken der
wichtigste Ort der Erde. Das Schriftzeichen "zhong" für "Mitte"
besteht aus einem Rechteck und einem Strich von oben nach unten
durch dieses Rechteck. Genau diese Struktur bildet den Grundriss der
Hauptstadt: Der Palast im Zentrum symbolisiert die Erde. Als Reich
der Mitte sah sich China als Zentrum der Welt. Die Mitte dieser Welt
war die Hauptstadt Beijing und in deren Mitte wiederum lag der
Palast des Kaisers. Er vertrat den Himmel auf der Erde und es oblag
ihm, die kosmische Harmonie zu bewahren, denn er galt als Sohn des
Himmels. Die Verbotene Stadt ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit
Chinas. Das 720.000 qm große Gelände liegt im Herzen Beijings. Es
ist der größte je in China erbaute Palast, der als irdisches
Spiegelbild der im Kosmos herrschenden Ordnung angesehen und
gestaltet wurde, das Zentrum des Universums. Der gottgleiche
Anspruch manifestiert sich in jedem architektonischen Detail der
gesamten Anlage. Insgesamt 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien
residierten hier von 1421 bis 1911 in den mehr als 9.000 Räumen des
Palasts, geschützt von zehn Meter hohen Mauern und 52 Meter breiten
Gräben. Nachmittags besichtigen Sie den Sommerpalast (Yiheyuan), die
einstige kaiserliche Parkanlage und Meisterstück der chinesischen
Gartenbaukunst. Er zählt mit seinem Marmorboot zum UNESCO
Weltkulturerbe. Die Anlage verfügt über 290 Hektar, sie ist eine
beeindruckende Kombination aus zahlreichen Pavillions, Türmen, dem
riesigen Kunming-See (Kunminghu) und dem Berg des langen Lebens
(Wanshoushan). Die kaiserliche Familie nutzte dieses Schmuckstück
einst als Sommersitz. Abends Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach
Luoyang (K269 2142/0651+1, soft sleeper, 4-Bett-Abteil, 9.09 Std.,
813 km). 1N im Zug
05. Tag Luoyang F/M
Morgens um 06.51 Uhr Ankunft in Luoyang und Transfer zum Hotel. Nach
kurzer Erfrischung und Frühstück im Hotel Ausflug zum Shaolin
Kloster mit dem Pagodenwald. Das 495 erbaute Shaolin Kloster am Fuße
des heiligen Berges Songshan, unweit des Gelben Flusses, ist die
Geburtsstätte des Chan Buddhismus (jap. Zen, kor. Son, viet. Thien),
den der indische Mönch Bodhidharma (Damo) zu Beginn des 6.
Jahrhunderts begründete. Im Shaolin Kloster lehrte er die
Verschmelzung von Körper und Geist durch Meditation. Um die Mönche
körperlich zu kräftigen und auf längere Meditation vorzubereiten,
imitierten Bodhidharmas Schüler die natürlichen Bewegungen von
Vögeln und anderen Tieren. Es entwickelte sich über die Jahrhunderte
eine Reihe von Übungen, die dem Körper Kraft und Beweglichkeit
verleihen sollten. Das Shaolin-Boxen (Shaolin Yuan) als Kampfroutine
war geboren, welches in der berühmten Kampfsport-Schule von Shaolin
gelehrt wird. Die Tausend-Buddha-Halle im Hauptgebäude schmückt ein
300 qm großes Wandgemälde auf dem 500 Luoshans dem Vairocana
huldigen. Einige hundert Meter westlich des Klosters beginnt der
Pagodenwald, in dem dicht gedrängt über 220 Grabpagoden aufgestellt
sind. Nachmittags Besuch der Longmen-Grotten. Die Longmen Grotten,
die mit den Yungang Höhlen von Datong und den Mogao Höhlen von
Dunhuang zu den wichtigsten buddhistischen Höhlentempeln Chinas
gehören, erstrecken sich über 1 km an den Ufern des Yinhe-Flusses und
den Hängen des 12 km südlich der Stadt gelegenen Longmenshan-Berges.
Über einen Zeitraum von 400 Jahren wurden hier immer neue Figuren
aus dem Sandstein gehauen. Rückfahrt nach Luoyang. 1N im 4*Jing'an
Peony Plaza Hotel
06. Tag Zug Luoyang - Xian F
Morgens fahren Sie mit dem Zug durch die Lösslandschaft von Luoyang
nach Xian, der alten chinesischen Kaiserstadt namens Chang'an und
heutigen Provinz-Hauptstadt von Shaanxi (soft seat, 387 km). Von
ihrer strategischen Lage am Beginn der antiken Seidenstraße zeugt
heute noch das moslemische Viertel. Sie bummeln durch seine Gassen
und besuchen die aus der Ming-Zeit stammende, größte und am besten
erhaltene Moschee in China. Die Moschee ist ein einzigartiger
Baukomplex, dessen Architektur eine Verschmelzung des
klassisch-orientalischen Baustils eines islamischen Gotteshauses mit
dem traditionellen Baustil der Han-Nationalität aufweist. 2N im
4*Grand New World Hotel
07. Tag Xian F/M
Hauptanziehungspunkt Xians ist die berühmte Terrakotta-Armee des
ersten Kaisers von China Qin Shihuangdi (reg. 221-210 v.Chr.). Ihm
gelang es, China zum ersten Mal zu einigen. Indem er sich zum
Weltherrscher über das vorher zersplitterte Land ernannte, führte er
das Land in eine neue Epoche der Integration. Zeitlebens war Qin
Shihuangdi auf der Suche nach Unsterblichkeit, und so sollte diese
unterirdische Armee ihn in der jenseitigen Welt beschützen. Die
Wächter seines Grabs bieten uns heute einen der großartigsten
Einblicke in die Welt des alten China. Die Tonfiguren sind exakte
Nachbildungen der riesigen Armee, mit der Qin Shihuangdi die
Nachbarstaaten unterworfen hatte. Die Detailintensität ist
beeindruckend, jede Figur ist realistisch in Lebensgröße, mit
Frisur, Kleidung und Rüstung wiedergegeben, selbst der
Gesichtsausdruck ist individuell. Die in Schlachtordnung formierten
Soldaten sind aufbruchbereit, sie sollten auch noch in der Unterwelt
den Befehlen des Herrschers gehorchen. Außerdem sehen Sie noch die
Große-Wildgans-Pagode (Dayanta) die der Kaiser Li Zhi im Jahr 650 n.
Chr. errichten ließ. Am Schluss besichtigen Sie die 12 m hohe
Stadtmauer von Xian und den imposanten Glockenturm. Ein Spaziergang
auf der restaurierten Stadtmauer vermittelt den Überblick über die
Stadt mit ihrer schachbrettartigen Anlage.
08. Tag Flug Xian - Lhasa F
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Lhasa, der Hauptstadt
der autonomen Region Tibets (3.650 m). Nach der Ankunft am Gonggar
Flughafen Transfer nach Lhasa (100 km). Die restliche Zeit des Tages
steht Ihnen zum Ausruhen/Akklimatisation zur freien Verfügung. 3N im
3*Thangka Hotel
09. Tag Lhasa F/M
Willkommen in Lhasa, einer Stadt, die eine enorme Anziehungskraft
auf den Westen hat. Ganztägige Besichtigungen in Lhasa, der heiligen
Stadt und dem spirituellen Zentrum der tibetischen Welt: Vormittags
besichtigen Sie den Potala-Palast und nachmittags den
Jokhang-Tempel. Der Potala Palast, der sich auf dem Roten Berg von
Lhasa befindet, ist 3.700 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist der
grandioseste Bau im tibetischen Gebiet und Wahrzeichen der
Hauptstadt Tibets. Ursprünglich wurde der Palast vom tibetischen
König Songtsan Gampo (617-650) im 7. Jahrhundert gebaut, um die
Prinzessin Wencheng der Tang-Dynastie zu heiraten. Der heutige
Potala entstand im 17. Jahrhundert. In den vergangenen 1.300 Jahren
hatten 9 tibetische Könige und 10 Dalai Lamas hier gelebt. Die
ehemalige Winterresidenz der Dalai Lamas beherrscht das Stadtbild.
Der labyrinthartige Jokhang-Tempel (Dazhaosi) wurde im Jahr 647
erbaut. Der heiligste Tempel in Tibet ist eines der ältesten Gebäude
in Lhasa und das Ziel unzähliger Pilger. Von den goldenen Dächern
des Jokhang-Tempels bieten sich grandiose Ausblicke, auch solche,
die in das geheimnisvolle Reich des tibetischen Buddhismus führen.
Anschließend Bummel auf dem Barkhor, ein heiliger Umwandlungsweg,
der Jokhang umgibt.
10. Tag Lhasa F/M
Vormittags besuchen Sie das Drepung Kloster, 8 km nordwestlich von
Lhasa. Drepung bedeutet "Reishaufen" nach einem Kloster in Indien
und war das Zentrum der Gelbmützensekte (Gelupka-Sekte).
Anschließend besichtigen Sie Norbulingka: Die 40 Hektar große
"Juwel-Parkanlage" diente von der Mitte des 18. Jhts. als
Sommerresidenz der Dalai Lamas. Nachmittags fahren Sie zum Kloster
Sera. Der Wildrosenhof, Sera, zählt auch zu einem der sechs
Meister-Klöster der Gelugpa Sekte. Sie haben Gelegenheit, Debatten
der Lamas zu erleben. Öffentliche religiöse Debatten gehören zur
Ausbildung der Mönche.
11. Tag Zug Lhasa – Xining F
Morgens Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach Xining (N9802
0735/0743+1, soft sleeper, 4-Bett-Abteil). In ca. 24 Stunden fahren
Sie über Amdo und Golmud nach Xining, der Hauptstadt der Provinz
Qinghai am nordöstlichen Rande des Qinghai-Tibet Plateaus (2.275 m).
Die 1.956 km lange Bahnstrecke von Lhasa nach Xining gilt als
höchste Bahnstrecke der Welt. Freuen Sie sich auf eine grandiose,
scheinbar endlose Landschaftsgallerie mit schneebedeckten Bergen,
unzähligen Flüssen und Schluchten, Hochgebirgsseen und endlosen
Steppen. Immer wieder sehen Sie Herden von Yaks, Schafen, Pferden
und Wildtieren sowie Vögeln, mit etwas Glück auch die Herden von
tibetischen Antilopen- und Wildeseln oder mongolischen Gazellen, die
überwiegend in den Steppen des Qinghai-Tibet-Hochlands auf einer
Höhe von 3.500 bis 5.000 m leben. 1N im Zug (Im Zug kann man keine
Mahlzeit buchen. Man kann aber selbst im Speisewagen das Essen
bestellen.)
12. Tag Xining F/M
Morgens um 07.43 Uhr Ankunft in Xining. Als wichtiger Knotenpunkt
auf einer Nebenroute an der antiken Seidenstraße, wo Jahrtausende
Pilger, Händler und Streitkräfte unterwegs gewesen sind, vermischen
sich hier Völker und Traditionen zu einer bunten Mischung. Heute
zählt die Millionenstadt Xining mehr als 30 Nationalitäten, darunter
Han, Hui, Tu, Tibeter, Mongolen und Salar. Die Hui-Nationalität
gehört zu den chinesischen Muslimen. Nach dem Frühstück in Hotel
besuchen Sie deren Große Dongguan-Moschee in Xining. Erbaut in 14.
Jahrhundert sind sowohl traditionell chinesische wie auch islamische
Einflüsse in diesem Bauwerk erkennbar. Nachmittags Fahrt zu dem 1560
gegründeten Kloster Kumbum (Ta’er Si, 26 km) im Huangzhong Kreis.
Dieses Kloster untersteht der Gelukpa-Sekte, ist eines der sechs
Meister-Klöster. Der Begründer der lamaistischen "Gelbmuetzensekte",
Tsongkhapa, soll hier geboren sein. Viele Mongolen besuchen heute
diese Stätte, denn das Kumbum-Kloster spielte bei der Bekehrung der
Mongolen zum Lamaismus eine wichtige Rolle. 2N im 4*Xining Mansion
13. Tag Xining - Koko Nor See - Xining F/M
Morgens Ausflug zum Koko Nor See (Qinghai-Hu, 160 km).
Abwechslungsreiche Fahrt über den "Sonnen- und Mondberg-Pass" (3.520
m) an den riesigen Kokonor-See. Dieser größte Salzwassersee Chinas,
liegt 3.195 m über dem Meeresspiegel. Seine gesamte Fläche beträgt
4.500 Quadratkilometer. Die Umgebung um die "Perle auf dem Hochland"
herum ist eine bezaubernde Landschaft. Die Szenerie am Koko Nor See
ist ungewöhnlich faszinierend und befremdend zugleich. Begeisternd
sind die lunaren Landschaftsformen und –farben. "Koko Nor" ist
mongolische Sprache, bedeutet "blauer See". Wanderung in der schönen
Landschaft am See. Danach Rückfahrt nach Xining.
14. Tag Xining – Tongren F/M
Fahrt nach Tongren (200 km), Unterwegs Besuch der Schlucht des
Gelben-Flusses und Überquerung des Qingshashan Passes auf 3.800 m
Höhe. Sie besuchen dann das Longwu Kloster, das als Geburtsort der
Regong-Kunst bekannt ist. Die in der Yuan-Dynastie entstandene
Regongkunst ist eine bedeutende Schule der tibetischen
buddhistischen Künste. Es gibt im Wesentlichen folgende Formen:
Tangkas, Fresken, Skulpturen, farbige Zeichnungen und aus Yakbutter
geformte Figuren. Das tibetische Wort "Regong" bedeutet "goldenes
Tal" im Kreis Tongren in der Provinz Quinghai. Heutzutage sind 90
Prozent der Haushalte dieser Gegend an der Produktion von
Regong-Kunstprodukten beteiligt. Außerdem besuchen Sie das Regong
Dorf und das Wutun Kloster. 1N im 2*Yunlong Hotel
15. Tag Tongren – Xiahe F/M
Fahrt nach Xiahe (120 km). Ihr Ziel heute ist das Labrang Kloster
auf 2.800 m Höhe in einem Flusstal des Kreises Xiahe. Das im Jahr
1709 gegründete, teilweise gut erhaltene Kloster diente über
Jahrhunderte hin als Bindeglied zwischen dem tibetischen und
mongolischen Lamaismus. Es gehört zu den sechs größten Klöstern der
Gelugpa-Sekte des tibetischen Buddhismus. 1N im 2*Gang-gyan Hotel
16. Tag Xiahe – Binglingsi Grotten – Lanzhou F/M
Heute fahren Sie zuerst zum Liujiaxia Stausee am Gelben-Fluss (250
km). Von dort Bootfahrt zu den Höhlentempeln von Binglingsi. Zu
sehen sind Buddhaskulpturen und Wandmalereien aus verschiedenen
Epochen des altkaiserlichen Chinas. Die Grotten sind in einer
Schlucht über dem Gelben Fluss in den Fels gehauen. Anschließend
Fahrt nach Lanzhou (100 km), der Hauptstadt der Provinz Gansu am
Oberlauf des Gelben Flusses auf 1.518 m Höhe. 1N im 4*Legend Hotel
17. Tag Flug Lanzhou – Beijing - Frankfurt/Main F
Morgens Transfer zum Flughafen, Flug mit Air China nach Beijing
(CA1278 0815/1025). Nach Ankunft und Erledigung der
Ausreiseformalitäten selbst Check-in für Rückflug mit Air China nach
Frankfurt (CA 931 1340/1810). Ankunft in Frankfurt am späten
Nachmittag desselben Tages. Gegebenenfalls Weiterreise mit Ihrem
gebuchten Verkehrsmittel zurück zum Ausgangsort.
Ende der Reise.
Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
1) Linienflug mit Air China von Frankfurt/Main nach Beijing und
zurück, nonstop, economy class, inklusive 30 kg Freigepäck,
Boardverpflegung sowie die Flughafengebühren in Deutschland/China.
Auf Wunsch und nur Buchung bei der Reiseanmeldung ohne Aufpreis
möglich: Rail&Fly mit der deutschen Bahn von allen deutschen
Bahnhöfen bis Frankfurt und zurück in der 2. Klasse einschließlich
der EC-/ICE-Zuschläge.
2) 15N in Hotels/in Nachtzügen entsprechenden Standards (Landeskat.)
oder gleichwertig lt. Reiseverlauf (N = Übernachtung):
- 8N in 4-Sterne-Hotels, Doppelzimmer mit Bad od. Dusche und WC;
- 3N im 3-Sterne-Hotel, Doppelzimmer mit Bad od. Dusche und WC;
- 2N in 2-Sterne-Hotels, Doppelzimmer mit oder ohne eigenes Bad od.
Dusche und WC;
- 2N in Nachtzügen in der 1. Klasse, soft sleeper, 4-Bett-Abteil
(zur Belegung bis 4 Personen).
3) Verpflegung wie im Reiseverlauf ausdrücklich beschrieben: F =
Frühstück, M = Mittagessen.
4) Alle innerchinesischen Linienflüge mit Air China, China Eastern
Airlines oder anderen chinesischen Airlines, economy class, inkl. 20
kg Freigepäck sowie die Flughafengebühren lt. Reiseverlauf: Flug
Xian - Lhasa sowie Lanzhou - Beijing.
5) Sämtliche Transfers, Ausflüge, Bootfahrt und Besichtigungen
einschließlich Eintrittsgelder lt. Reiseverlauf.
6) Zugfahrten in der 1. Klasse (soft sleeper oder soft seat) lt.
Reiseverlauf: Beijing - Luoyang - Xian sowie Lhasa - Xining.
7) Örtliche deutschsprachige Reiseführung bei den organisierten
Transfers und Besichtigungen.
8) Offizielle Genehmigung für Reise nach Tibet.
9) Gesetzlicher Sicherungsschein bzw. Insolvenzversicherungsschein.
Folgende Leistungen/Kosten sind nicht im Reisepreis enthalten:
1) Alle nicht im Reiseverlauf bzw. obiger Leistungsbeschreibung
ausdrücklich erwähnten Leistungen.
2) Übliche Trinkgelder und persönliche Ausgaben.
3) Bei freien Zeiten, bzw. Tage zur freien Verfügung sind alle
Besichtigungen, Transfers, Malzeiten und sonstige Kosten auf eigener
Regie und Rechnung zu erfolgen, falls nicht im obigen Reiseverlauf
anderweitig vermerkt.
4) Chinavisum.
5) Reiseversicherungen.
Auf Wunsch sind die nachfolgenden Leistungen bei der Reiseanmeldung
zusätzlich buchbar:
Zubringer-/Anschlussflüge mit Lufthansa von Deutschland oder von
europäischem Ausland nach Frankfurt/M auf Anfrage möglich.
Änderungen von Flügen, Zügen, Hotels und Programmen, Irrtümer und
Auslassungen sind ausdrücklich vorbehalten!
Angebot gilt vorbehaltlich Vakanzen bis
Auftragserteilung/-bestätigung!