Historisches China mit Lhasa und Yunnan
- Mit dem Mythos Shangri-La

18 Tage ab/bis Deutschland
Beijing - Luoyang - Shaolin Kloster - Xian - Lhasa - Shangri-La - Lijiang - Dali - Kunming - Beijing

urlaub yunnan tibet


Diese 18-tägige Reise verknüpft die wichtigsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Chinas mit der heiligen Stadt Lhasa und einer klassischen Tour durch Yunnan mit Shangri-La, Lijiang, Dali und Kunming.

Nachdem Sie die Höhepunkte Beijings mit der Großen Mauer, dem Kaiser- und dem Sommerpalast sowie dem Himmelstempel kennengelernt haben, beginnt die Route mit Stationen des historischen China: Das weltberühmte Shaolin-Kloster, die beeindruckende Grottenkunst von Luoyang und natürlich die Terrakotta-Armee in Xian. In Lhasa - der Hauptstadt der autonomen Region Tibets - erwartet Sie ein Feuerwerk von Eindrücken: Sie besichtigen den Potala-Palast, den Jokhang Tempel, die Parkanlage Norbulingka und die Klöster Drepung und Sera. Die Spiritualität und tibetische Kultur begleiten Sie auf Ihrer Weiterreise nach Zhongdian, seit Dezember 2001 trägt der Landkreis Zhongdian den offiziellen Namen "Shangri La" und gilt damit als offizieller "Erbe" des legendären Paradieses Shangri-La*. Von dort aus führt Sie die Reise durch die fantastische Bergwelt nach Lijiang, weiter nach Dali und anschließend per Flug nach Kunming. Die überwältigend schöne Natur und vielfältige Völker stehen im Mittelpunkt Ihrer letzten Reiseetappe in der Südwestprovinz Yunnan: Sie treffen auf die Minorität der Sani im Steinwald, den Bai in Dali, den Naxi in Lijiang und den Tibetern in Shangri-La.

* Information zum Begriff "Shangri La":

Seit der britische Autor James Hilton 1933 seinen berühmten Abenteuerroman "Der verlorene Horizont" schrieb, spricht der fiktive Ort und die Traumwelt Shangri-La Sehnsüchte im Himalaya an. Irgendwo hinter den Berggipfeln soll sich ein verborgenes, so unzugängliches wie unberührtes irdisches Paradies verstecken. Dort, am schönsten Berg der Erde, leben Menschen vieler Glaubens- und Volksgruppen in perfekter Harmonie miteinander. Angeblich sollte der Autor Hilton die Reiseberichte von Joseph Rock gelesen haben, der zwischen 1924 und 1935 eine Expedition der National Geographic Society in den Nordwesten der Provinz Yunnan anführte. Doch in den südöstlichen Ausläufern des Himalaya gelegen befindet sich hier im Nordwesten Yunnans eine zauberhafte Landschaft zwischen schneebedeckten Bergen, tiefen Schluchten, Hochgebirgsseen, Grassteppen und Urwäldern gepaart mit einer buntfarbigen kulturellen Vielfalt der Bergvölker Yunnans. Hier sind viele ethnische Minderheiten Chinas, wie zum Beispiel die Hani, die Bai, die Naxi, die Tibeter, die Yi, die Lisu, die Hui und die Pumi beheimatet. Zugleich leben mit dem Buddhismus, dem Taoismus, dem Islam, dem Christentum und den Schamaismus zugewandte Gruppen w.z.B. Bön der Tibeter, Dongba der Naxi, Bimo der Yi viele Religionen friedlich und in Harmonie neben- und untereinander.

Wichtiger Hinweis: Wegen der Höhenlage Qinghais und Tibets teilweise anstrengend und gute körperliche Verfassung notwendig. Bitte konsultieren Sie unbedingt Ihren Hausarzt zur Bestätigung Ihrer Höhentauglichkeit.
 
Termine und Preise:  
Reise-Code Termine Reisepreis pro Person Zuschlag für Einzelzimmer:
HL210310 21.03.10 - 07.04.10 € 3.070,- € 450,- Buchungsanfrage
HL040410 04.04.10 - 21.04.10 € 3.070,- € 450,- Buchungsanfrage
HL160510 16.05.10 - 02.06.10 € 3.070,- € 450,- Buchungsanfrage
HL110710 11.07.10 - 28.07.10 € 3.230,- € 450,- Buchungsanfrage
HL220810 22.08.10 - 08.09.10 € 3.230,- € 450,- Buchungsanfrage
HL171010 17.10.10 - 03.11.10 € 3.230,- € 450,- Buchungsanfrage

Gruppengroße:
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 16 Personen

Reiseverlauf:
01. Tag Hinflug Frankfurt/Main - Beijing
Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt/Main. Bitte nutzen Sie unser kostenfreies Rail&Fly Ticket mit Zügen der Deutschen Bahn AG ab beliebigem Bahnhof in Deutschland zum Flughafen Frankfurt. Abends Linienflug mit Air China von Frankfurt nonstop nach Beijing (Flugzeit ca. 9,5 Std.).

02. Tag Ankunft in Beijing M
Morgens heißen wir Sie herzlich willkommen in Beijing. Der Name bedeutet "Nördliche Hauptstadt". Für viele ausländische Besucher ist Beijing bis heute das Tor zu China und erste Station einer Reise durch das Reich der Mitte. Denn Beijing ist mehr als nur die Hauptstadt eines Riesenreiches. Sie ist vielmehr das Bindeglied zwischen einer Vergangenheit, die zahlreiche Superlative wie Prunkpaläste, gigantische Tempel und historische Zeugnisse hinterließ, und einer Zukunft, die im Zuge der Modernisierung mehr und mehr Gestalt annimmt. Am Nachmittag besuchen Sie den im Jahr 1420 erbauten Himmelstempel (Tiantan). Ein herrliches architektonisches Beispiel aus der Ming-Zeit und eines der Wahrzeichen von Beijing. Der Himmelstempel diente den Ming- und Qing-Kaisern als Gebets- und Ernte-Opferstätte und ist der größte und bedeutendste aller kaiserlichen Tempel Chinas. 2N im 4*Howard Johnson Paragon Hotel

03. Tag Beijing F/M
Nach dem Frühstück Fahrt zur Großen Mauer bei Mutianyu (ca. 70 km nordöstlich von Beijing). Der hiesige, 1368 erbaute und 1983 restaurierte Abschnitt der Großen Mauer ist besonders attraktiv: Mit seinen zahlreichen Wachtürmen erstreckt sich die Große Mauer malerisch entlang eines Hügelkamms in grüner, sanft gewellter Landschaft. Die Große Mauer wurde als Verteidigungslinie gegen Angriffe kriegerischer Steppenvölker aus dem Norden erbaut und im Laufe der Zeit ständig erweitert und verstärkt, wobei die Pass-Stellen mit Kasernen, Wachtürmen und Lagerräumen festungsähnlich ausgebaut wurden. Rückfahrt nach Beijing. Hier bummeln Sie auf dem Gelände des Olympiaparks, um die neuen architektonischen Wahrzeichen Beijings zu bestaunen. Der Olympiapark liegt genau auf der alten zeremoniellen Nord-Süd-Achse mit der Verbotenen Stadt und dem Mausoleum des Vorsitzenden Mao. Das Nationalstadion ist der spektakulärste Bau auf dem Olympiapark ca. 10 km nördlich der Verbotenen Stadt, dem Herzstück der Sommerspiele 2008. Entworfen wurde es von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre des Meuron, von denen auch die Münchner Allianz Arena stammt. Mit seinem äußeren Erscheinungsbild - ein Geflecht aus verwobenen Stahlträgern mit dem Loch in der Mitte - sieht es aus wie ein Vogelnest, so wird es auch im Volksmund genannt. Das Nationalstadion ist eine architektonische Sensation, deren scheinbar einfache und chaotische Grundstruktur sich zu einem harmonischen Ganzen fügt. Die olympische Schwimmhalle mit ihrer poppigen Blasenfassade wird "Wasserwürfel" genannt. Das kreisförmige Nationalstadion und die viereckige Schwimmhalle befinden sich gleich neben einander und bilden einen starken optischen Kontrast, welcher den Traditionen der chinesischen Kultur entspricht: Der Himmel ist rund und die Erde ist eckig. Das passt auch zur ältesten Idee der chinesischen Philosophie von Yin und Yang - die beiden futuristischen Bauwerke bilden eine harmonische Ganzheit. Moderne und Tradition - die chinesische Version von "Laptop und Lederhose".

04. Tag Zug Beijing - Luoyang F/M
Sie lernen heute den als "Verbotene Stadt" bekannten Beijinger Kaiserpalast (Gugong oder früh. Zijincheng), den Platz des himmlischen Friedens (Tiananmen-Guangchang) sowie den Sommerpalast (Yiheyuan) kennen. Der Kaiserpalast war im chinesischen Denken der wichtigste Ort der Erde. Das Schriftzeichen "zhong" für "Mitte" besteht aus einem Rechteck und einem Strich von oben nach unten durch dieses Rechteck. Genau diese Struktur bildet den Grundriss der Hauptstadt: Der Palast im Zentrum symbolisiert die Erde. Als Reich der Mitte sah sich China als Zentrum der Welt. Die Mitte dieser Welt war die Hauptstadt Beijing und in deren Mitte wiederum lag der Palast des Kaisers. Er vertrat den Himmel auf der Erde und es oblag ihm, die kosmische Harmonie zu bewahren, denn er galt als Sohn des Himmels. Die Verbotene Stadt ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit Chinas. Das 720.000 qm große Gelände liegt im Herzen Beijings. Es ist der größte je in China erbaute Palast, der als irdisches Spiegelbild der im Kosmos herrschenden Ordnung angesehen und gestaltet wurde, das Zentrum des Universums. Der gottgleiche Anspruch manifestiert sich in jedem architektonischen Detail der gesamten Anlage. Insgesamt 24 Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien residierten hier von 1421 bis 1911 in den mehr als 9.000 Räumen des Palasts, geschützt von zehn Meter hohen Mauern und 52 Meter breiten Gräben. Nachmittags besichtigen Sie den Sommerpalast (Yiheyuan), die einstige kaiserliche Parkanlage und Meisterstück der chinesischen Gartenbaukunst. Er zählt mit seinem Marmorboot zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Anlage verfügt über 290 Hektar, sie ist eine beeindruckende Kombination aus zahlreichen Pavillions, Türmen, dem riesigen Kunming-See (Kunminghu) und dem Berg des langen Lebens (Wanshoushan). Die kaiserliche Familie nutzte dieses Schmuckstück einst als Sommersitz. Abends Transfer zum Bahnhof, Zugfahrt nach Luoyang (K269 2142/0651+1, soft sleeper, 4-Bett-Abteil, 9.09 Std., 813 km). 1N im Zug

05. Tag Luoyang F/M
Morgens um 06.51 Uhr Ankunft in Luoyang und Transfer zum Hotel. Nach kurzer Erfrischung und Frühstück im Hotel Ausflug zum Shaolin Kloster mit dem Pagodenwald. Das 495 erbaute Shaolin Kloster am Fuße des heiligen Berges Songshan, unweit des Gelben Flusses, ist die Geburtsstätte des Chan Buddhismus (jap. Zen, kor. Son, viet. Thien), den der indische Mönch Bodhidharma (Damo) zu Beginn des 6. Jahrhunderts begründete. Im Shaolin Kloster lehrte er die Verschmelzung von Körper und Geist durch Meditation. Um die Mönche körperlich zu kräftigen und auf längere Meditation vorzubereiten, imitierten Bodhidharmas Schüler die natürlichen Bewegungen von Vögeln und anderen Tieren. Es entwickelte sich über die Jahrhunderte eine Reihe von Übungen, die dem Körper Kraft und Beweglichkeit verleihen sollten. Das Shaolin-Boxen (Shaolin Yuan) als Kampfroutine war geboren, welches in der berühmten Kampfsport-Schule von Shaolin gelehrt wird. Die Tausend-Buddha-Halle im Hauptgebäude schmückt ein 300 qm großes Wandgemälde auf dem 500 Luoshans dem Vairocana huldigen. Einige hundert Meter westlich des Klosters beginnt der Pagodenwald, in dem dicht gedrängt über 220 Grabpagoden aufgestellt sind. Nachmittags Besuch der Longmen-Grotten. Die Longmen Grotten, die mit den Yungang Höhlen von Datong und den Mogao Höhlen von Dunhuang zu den wichtigsten buddhistischen Höhlentempeln Chinas gehören, erstrecken sich über 1 km an den Ufern des Yinhe-Flusses und den Hängen des 12 km südlich der Stadt gelegenen Longmenshan-Berges. Über einen Zeitraum von 400 Jahren wurden hier immer neue Figuren aus dem Sandstein gehauen. Rückfahrt nach Luoyang. 1N im 4*Jing'an Peony Plaza Hotel

06. Tag Zug Luoyang - Xian F
Morgens fahren Sie mit dem Zug durch die Lösslandschaft von Luoyang nach Xian, der alten chinesischen Kaiserstadt namens Chang'an und heutigen Provinz-Hauptstadt von Shaanxi (soft seat, 387 km). Von ihrer strategischen Lage am Beginn der antiken Seidenstraße zeugt heute noch das moslemische Viertel. Sie bummeln durch seine Gassen und besuchen die aus der Ming-Zeit stammende, größte und am besten erhaltene Moschee in China. Die Moschee ist ein einzigartiger Baukomplex, dessen Architektur eine Verschmelzung des klassisch-orientalischen Baustils eines islamischen Gotteshauses mit dem traditionellen Baustil der Han-Nationalität aufweist. 2N im 4*Grand New World Hotel

07. Tag Xian F/M
Hauptanziehungspunkt Xians ist die berühmte Terrakotta-Armee des ersten Kaisers von China Qin Shihuangdi (reg. 221-210 v.Chr.). Ihm gelang es, China zum ersten Mal zu einigen. Indem er sich zum Weltherrscher über das vorher zersplitterte Land ernannte, führte er das Land in eine neue Epoche der Integration. Zeitlebens war Qin Shihuangdi auf der Suche nach Unsterblichkeit, und so sollte diese unterirdische Armee ihn in der jenseitigen Welt beschützen. Die Wächter seines Grabs bieten uns heute einen der großartigsten Einblicke in die Welt des alten China. Die Tonfiguren sind exakte Nachbildungen der riesigen Armee, mit der Qin Shihuangdi die Nachbarstaaten unterworfen hatte. Die Detailintensität ist beeindruckend, jede Figur ist realistisch in Lebensgröße, mit Frisur, Kleidung und Rüstung wiedergegeben, selbst der Gesichtsausdruck ist individuell. Die in Schlachtordnung formierten Soldaten sind aufbruchbereit, sie sollten auch noch in der Unterwelt den Befehlen des Herrschers gehorchen. Außerdem sehen Sie noch die Große-Wildgans-Pagode (Dayanta) die der Kaiser Li Zhi im Jahr 650 n. Chr. errichten ließ. Am Schluss besichtigen Sie die 12 m hohe Stadtmauer von Xian und den imposanten Glockenturm. Ein Spaziergang auf der restaurierten Stadtmauer vermittelt den Überblick über die Stadt mit ihrer schachbrettartigen Anlage.

08. Tag Flug Xian - Lhasa F
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Lhasa, der Hauptstadt der autonomen Region Tibets (3.650 m). Nach der Ankunft am Gonggar Flughafen Transfer nach Lhasa (100 km). Die restliche Zeit des Tages steht Ihnen zum Ausruhen/Akklimatisation zur freien Verfügung. 3N im 3*Thangka Hotel

09. Tag Lhasa F/M
Willkommen in Lhasa, einer Stadt, die eine enorme Anziehungskraft auf den Westen hat. Ganztägige Besichtigungen in Lhasa, der heiligen Stadt und dem spirituellen Zentrum der tibetischen Welt: Vormittags besichtigen Sie den Potala-Palast und nachmittags den Jokhang-Tempel. Der Potala Palast, der sich auf dem Roten Berg von Lhasa befindet, ist 3.700 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist der grandioseste Bau im tibetischen Gebiet und Wahrzeichen der Hauptstadt Tibets. Ursprünglich wurde der Palast vom tibetischen König Songtsan Gampo (617-650) im 7. Jahrhundert gebaut, um die Prinzessin Wencheng der Tang-Dynastie zu heiraten. Der heutige Potala entstand im 17. Jahrhundert. In den vergangenen 1.300 Jahren hatten 9 tibetische Könige und 10 Dalai Lamas hier gelebt. Die ehemalige Winterresidenz der Dalai Lamas beherrscht das Stadtbild. Der labyrinthartige Jokhang-Tempel (Dazhaosi) wurde im Jahr 647 erbaut. Der heiligste Tempel in Tibet ist eines der ältesten Gebäude in Lhasa und das Ziel unzähliger Pilger. Von den goldenen Dächern des Jokhang-Tempels bieten sich grandiose Ausblicke, auch solche, die in das geheimnisvolle Reich des tibetischen Buddhismus führen. Anschließend Bummel auf dem Barkhor, ein heiliger Umwandlungsweg, der Jokhang umgibt.

10. Tag Lhasa F/M
Vormittags besuchen Sie das Drepung Kloster, 8 km nordwestlich von Lhasa. Drepung bedeutet "Reishaufen" nach einem Kloster in Indien und war das Zentrum der Gelbmützensekte (Gelupka-Sekte). Anschließend besichtigen Sie Norbulingka: Die 40 Hektar große "Juwel-Parkanlage" diente von der Mitte des 18. Jhts. als Sommerresidenz der Dalai Lamas. Nachmittags fahren Sie zum Kloster Sera. Der Wildrosenhof, Sera, zählt auch zu einem der sechs Meister-Klöster der Gelugpa Sekte. Sie haben Gelegenheit, Debatten der Lamas zu erleben. Öffentliche religiöse Debatten gehören zur Ausbildung der Mönche.

11. Tag Flug Lhasa - Shangri-La F/M
Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach zum legendären Shangri-La. Nachmittags erreichen Sie Jiantang (tibetisch Gyalthang) auf 3.280 m Höhe. Das Städtchen Jiantang ist Verwaltungsitz des Landkreises Shangri-La (vormals Zhongdian) und zugleich die Hauptstadt des Autonomen Bezirks der Diqing Tibeter-Nationalität. Am alten Handelspfad nach Tibet, wörtlich "Tee-Pferde-Weg" gelegen, befindet sich die Region um Shangri-La in einer zauberhaften Landschaft zwischen schneebedeckten Bergen, tiefen Schluchten, Hochgebirgsseen, Grassteppen und Urwäldern. Die restliche Zeit des Tages haben Sie frei. 2N im 4*Guanguang Hotel

12. Tag Shangri-La F/M
Hauptanziehungspunkt von Shangri-La ist das berühmte Songzanlin Kloster (Ganden Sumtseling Kloster), gebaut vom fünften Dalai Lama im Jahr 1679. Sein Erscheinungsbild wird durch den Potala Palast in Lhasa stark geprägt, daher kommt der Nickname "kleiner Potala". Es ist das wichtigste Kloster der Gelukpa-Schule in der Provinz Yunnan. Heute leben hier etwa 800 Mönche. Danach unternehmen Sie eine 2 bis 3-stündige leichte Wanderung zum Napahai Naturschutzgebiet. Hier liegt die weitläufige Hochlandsteppe und größte Weide Shangri-La's. Dreiseitig von hohen Bergen umgeben, verwandeln sich die Wiesen im Tal in der Sommerzeit zum einem Stausee - Napahai bedeutet Napa-See. Im Winter und Frühjahr ist der Napa-See eine Moorlandschaft - ein Paradies für Zugvögel, u.a. für die von Aussterben bedrohten Arten wie z.B. den Schwarzhals Kranich oder die Streifengans. Sie sind abwechselnd durch Dörfer, Steppe und Hügellandschaften etwa 8 km bis zum Napa See unterwegs; Sie halten sich in einer Höhe von 3.300 m auf. Zum Schluss bringt Sie Ihr Fahrer vom Napa-See zurück in die Stadt Shangri-La.

13. Tag Shangri-La – Tigersprungschlucht – Lijiang F/M
Fahrt über die gemächlichen Bergpässe hinab Lijiang. Unterwegs erleben ein spektakuläres Naturschauspiel bei der Wanderung in der sagenumwobenen Tigersprungschlucht (Hutiaoxia): Die fast 4.000 Meter in die Höhe ragenden Felswände bilden eine der tiefsten und längsten Schluchten der Welt. Unten im Tal bahnt sich der Yangzi-Fluss, der hier noch Jinshajiang (Goldsand-Fluss) heißt, seinen Weg. Die etwa 15 km lange Schlucht bekam ihren Namen einer Legende nach, in der es heißt, dass ein Tiger mit nur einem Sprung die teils nur 30 m breite Schlucht überwinden kann. Tagesausflug zur Tigersprungschlucht, eine der schönsten Wanderungen, die man in China machen kann. Anschließend Weiterfahrt nach Lijiang und Bummel in der Altstadt von Lijiang, einer der schönsten Städte Chinas, die seit 1997 zum Unesco-Welt-Kulturerbe gehört. Die vom Autoverkehr abgeschirmte Altstadt mit ihren engen Gassen, Wasserkanälen, Brücken und Holzhäusern hat eine gemütliche Atmosphäre. 2N im 4*Liwang Hotel

14. Tag Lijiang F/M
Zuerst Ausflug (30 km) zu den Almwiesen des Schneegipfels Yulongxueshan. Der Hauptgipfel selbst liegt auf stolzen 5.596 m und gehört zu den Hauptattraktionen des Gebietes. Fahrt mit Seilbahn zur Yak-Steppe (Maoniu-Ping). Die Yak-Steppe liegt etwa 3.550 bis 3.800 m und ist die Hochalm der Tibeter. Hier bietet sich Ihnen die beste Aussicht auf die majestätischen Gipfel des Jadedrachen-Schneegebirges. Nach etwa 2-stündiger kleiner Wanderung auf Holzplankenwegen und Bergpisten fahren Sie mit der Seilbahn bergab zum Parkplatz. Danach Fahrt zum Baisha-Dorf, einem Naxi-Dorf, Besichtigung der etwa 350 religiös inspirierten, während der Ming-Dynastie (1368-1644) hier entstandenen Wandmalereien. Im Vergleich zu anderen religiösen Wandmalereien besteht ihre wichtigste Besonderheit darin, dass in einem einzigen Bild nicht nur Figuren des Buddhismus, sondern auch die des Taoismus und des Lamaismus zu finden sind sowie die künstlerischen Stile von verschiedenen Nationalitäten, z.B. Naxi, Tibeter, Bai und Han-Chinesen. Der Besuch des kleinen Museums am ehemaligen Wohnhaus des berühmten Geographen und Botanikers Josef Rock im Yuhu Dorf rundet Ihr interessantes und vielfältiges Tagesprogramm ab.

15. Tag Lijiang – Dali F/M
Morgens fahren Sie Richtung Süden durch wunderschöne Berg- und Flusslandschaften hinab nach Dali, der Hauptstadt des Autonomen Bezirks der Bai-Nationalität, etwa 380 km westlich von Kunming auf 1.980 m gelegen (200 km). Die Stadt befindet sich in traumhafter Lage zwischen dem malerischen, sich bis 40 Kilometer lange erstreckenden Ohren-See (Erhai, 1.972 m) und der wunderschönen Kulisse des Cangshan-Gebirges (Dunkelgrüne-Berge). Der Hauptgipfel des ganzjährig von Schnee bedeckten Gebirgszuges steigt auf bis zu 4.122 m. Sie erleben die wunderschöne Landschaft bei einer Bootsfahrt auf dem Erhai-See. Danach besichtigen Sie die drei Pagoden des Chongsheng-Tempels, das Wahrzeichen von Dali. Anschließend Bummel in der gepflegten Altstadt mit alter Stadtmauer und schönen Tempeln, durch deren Straßen sogar kleine Gebirgsbächlein schießen. 1N im 4*Gebäude von Landscape Hotel

16. Tag Flug Dali – Kunming F/M
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen, Flug mit China Eastern Airlines nach Kunming, der Stadt des ewigen Frühlings und Hauptstadt der Provinz Yunnan (MU5982 0910/0950, 1.891 m). Nach dem Frühstück Ausflug nach Shilin (Frühname: Lunan, 1.750 m), herrliche Wanderung im 90 Kilometer südöstlich von Kunming gelegenen Steinwald. Für viele Chinesen ist der Steinwald die Hauptattraktion von Yunnan. Auf über 27.000 Hektar bietet sich hier ein einmaliges Naturwunder. Diese Karstformation entstand vor etwa 270 Millionen Jahren, als die Erdkruste sich hob und das ursprünglich vorhandene Meer absinken ließ. Wege, Treppen und Brücken führen durch das Labyrinth der bizarren, bis zu 40 m hohen Felsensäulen. Im Gebiet des Steinwaldes lebt die Sani-Nationalität. 1N im 4*Kunming Hotel

17. Tag Flug Kunming – Beijing F/M
Morgens besuchen Sie den Hausberg von Kunming - den Westberg (2.350 m) am Ufer des Dianchi-Sees. Am Drachentor, einem in den Felsen eingearbeiteten Prachtbogen aus der Qingzeit (1644-1911), genießen Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt und den Dianchi-See. Eine kleine Wanderung ist hier möglich. Anschließend erkunden Sie den schönsten Tempel Kunmings, den Yuantong Tempel. Er ist vor allem wegen seiner Blütenpracht bekannt. Nachmittags Transfer zum Flughafen, Flug mit Air China nach Beijing (CA4173 1650/2000). Nach Ankunft und Erledigung der Ausreiseformalitäten selbst Check-in für Rückflug (Nachtflug) von Air China nach Frankfurt/Main.

18. Tag Rückflug Beijing - Frankfurt/Main
Rückflug mit dem Nachtflug von Air China nach Frankfurt mit Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen um 06.30 Uhr (CA 965 0200/0630). Gegebenenfalls Weiterreise mit Ihrem gebuchten Verkehrsmittel zurück zum Ausgangsort.
Ende der Reise.

Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:
1) Linienflug mit Air China von Frankfurt/Main nach Beijing und zurück, nonstop, economy class, inklusive 30 kg Freigepäck, Boardverpflegung sowie die Flughafengebühren in Deutschland/China. Auf Wunsch und nur Buchung bei der Reiseanmeldung ohne Aufpreis möglich: Rail&Fly mit der deutschen Bahn von allen deutschen Bahnhöfen bis Frankfurt und zurück in der 2. Klasse einschließlich der EC-/ICE-Zuschläge.

2) 15N in Hotels/im Nachtzug entsprechenden Standards (Landeskat.) oder gleichwertig lt. Reiseverlauf (N = Übernachtung):
- 11N in 4-Sterne-Hotels, Doppelzimmer mit Bad od. Dusche und WC;
- 3N im 3-Sterne-Hotel, Doppelzimmer mit Bad od. Dusche und WC;
- 1N im Nachtzug in der 1. Klasse, soft sleeper, 4-Bett-Abteil (zur Belegung bis 4 Personen).

3) Verpflegung wie im Reiseverlauf ausdrücklich beschrieben: F = Frühstück, M = Mittagessen.

4) Alle innerchinesischen Linienflüge mit Air China, China Eastern Airlines oder anderen chinesischen Airlines, economy class, inkl. 20 kg Freigepäck sowie die Flughafengebühren lt. Reiseverlauf: Flug Xian - Lhasa - Shangri-La, Dali - Kunming – Beijing.

5) Sämtliche Transfers, Ausflüge, Bootsfahrt und Besichtigungen einschließlich Eintrittsgelder lt. Reiseverlauf.

6) Zugfahrten in der 1. Klasse (soft sleeper oder soft seat) lt. Reiseverlauf: Beijing - Luoyang - Xian.

7) Örtliche deutschsprachige Reiseführung bei den organisierten Transfers und Besichtigungen.

8) Offizielle Genehmigung für Reise nach Tibet.

9) Gesetzlicher Sicherungsschein bzw. Insolvenzversicherungsschein.

Folgende Leistungen/Kosten sind nicht im Reisepreis enthalten:
1) Alle nicht im Reiseverlauf bzw. obiger Leistungsbeschreibung ausdrücklich erwähnten Leistungen.

2) Übliche Trinkgelder und persönliche Ausgaben.

3) Bei freien Zeiten, bzw. Tage zur freien Verfügung sind alle Besichtigungen, Transfers, Malzeiten und sonstige Kosten auf eigener Regie und Rechnung zu erfolgen, falls nicht im obigen Reiseverlauf anderweitig vermerkt.

4) Chinavisum.

5) Reiseversicherungen.

Auf Wunsch sind die nachfolgenden Leistungen bei der Reiseanmeldung zusätzlich buchbar:
Zubringer-/Anschlussflüge mit Lufthansa von Deutschland oder von europäischem Ausland nach Frankfurt/M auf Anfrage möglich.

Änderungen von Flügen, Zügen, Hotels und Programmen, Irrtümer und Auslassungen sind ausdrücklich vorbehalten!
Angebot gilt vorbehaltlich Vakanzen bis Auftragserteilung/-bestätigung!


 

Reiseveranstalter:
TIBETREISEN.DE Inh. Dr. Ningmei Chen
Knorrstraße 83a, D-80807 München
eMail: info@chinareisen.de
Homepage: http://www.tibetreisen.de
Telefon: 089 - 5796 6660
Telefax: 089 - 5796 6661
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE187726337